Wissenstest 2016

Am 8. Oktober fand wieder der alljährliche Wissenstest der Jugendfeuerwehren statt. Das Thema dieses Jahr war "Brennen und Löschen". Da der Wissenstest in diesem Jahr nur aus einem schriftlichen Teil bestand, konnte die Prüfung schnell und ohne größere Probleme erfolgreich beendet werden. 
Den Wissenstest erfolgreich abgelegt haben Jakob Leng (Stufe 1), Laurenz Weber (Stufe 2), Julian Scharrer (Stufe 2), Anna-Lena Hutzler (Stufe 3), Lea Stiel (Stufe 3), Tobias Reinl (Stufe 4)


Deutsches Leistungsabzeichen erfolgreich abgelegt

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase welche aus insgesamt 6 Übungen bestand, haben am 30. Juli               7 Jugendliche der Feuerwehr Schönberg sowie 2 Jugendliche der Feuerwehr Röthenbach erfolgreich das Deutsche Leistungsabzeichen abgelegt. 
Die Abnahme unterteilte sich in 2 Bereiche:                                                                                                               1. Bereich: Feuerwehrtechnische Übungen                                                                                                                   Neben dem standardmäßigen 3-teiligen Löschangriff wurde in diesem Bereich ebenso eine Schnelligkeitsübung absolviert bei der die Aufgabe war, 8 Schläuche mit maximal 3 verdrehungen aneinander zu kuppeln. Einen mündlichen Theorieteil gab es ebenfalls. 

2. Bereich: Sportliche Übungen
Die sportlichen Übungen bestanden aus einem 1500 Meter Staffellauf und dem Kugelstoßen

Nachdem die Jugendlichen alle Übungen abgeschlossen haben, gab es ein gemeinsames Mittagessen. Anschließend erfolgte auch schon die Bekanntgabe der Ergebnisse:
Alle Feuerwehranwärter/-innen haben die Leistungsprüfung erfolgreich abgelegt.

Erfolgreich abgelegt wurde die Leistungsprüfung von Lea Stiel, Valentin Genitheim, Jakob Genitheim, Nicolas Bär Christopher Schütt, Alexander Binder, Marco Sperber, Valentin Reisser und Tobias Reinl



150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schönberg/Bayrischer Wald

<04.06.2016 11:45 Uhr>

Trotz schlechtem Wetter ließ sich die Freiwillige Feuerwehr Schönberg die Feierlaune nicht vermiesen. Mit fast 60 Vereinen feierte sie zwei Tage lang ihr 150-jähriges Gründungsfest.

          

Normalerweise trotzen die Feuerwehrfrauen und –männer jedem Wetter, um in Not geratene Menschen zu retten und ihnen zu helfen. Doch bei ihrem eigenen Fest vereitelte starker Regen die von langer Hand vorbereiteten Pläne. Bereits am frühen Morgen hörte man Donnergrollen. Starker Regen fiel vom Himmel, als sich eine kleine Gruppe mit den Vorständen Herbert Kern und Helmut Beckert traf, um mit Musik Fahnenmutter Andrea Süß abzuholen. Diese war schon gerichtet und erwartete die Feuerwehrler mit einem Frühstück. Kurz darauf trafen die ersten der fast 60 Vereine am Festplatz ein, unter ihnen auch der Patenverein aus Schönberg/Lauf in Mittelfranken, der mit über 80 Personen nach Schönberg gereist war. Auch wenn eine standesgemäße Abholung mit Fahnendelegation wetterbedingt nicht möglich war, ließen es sich Vorstand, Fahnenmutter und Kommandant nicht nehmen, die Vereine ab Eingang des Festplatzes persönlich zu begrüßen.  

 

Ein kurzzeitig nachlassender Regen machte es möglich, dass man gemeinsam in die Kirche zum Festgottesdienst zog. Pfarrer Michael Bauer ging in seiner Predigt auf das Motto der Feuerwehr „Gott zur Ehr, den Nächsten zu Wehr“ ein. Dies sei eine Kurzform des Gebotes der Nächstenliebe aus dem Evangelium: „Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben, mit ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Kraft, deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.“ Eine Feuerwehr ohne Verbindung zum christlichen Glauben sei ebenso undenkbar wie ein christlicher Glaube ohne Feuerwehr.

Im Anschluss an den Gottesdienst sprach der Bundestagsabgeordnete Bartholomäus Kalb auch im Auftrag der beiden erschienenen Landtagsabgeordneten Max Gibis und Alexander Muthmann sein Grußwort. Er erinnerte an die aktuelle Situation im Hochwassergebiet im Landkreis Rottal-Inn, wo die Feuerwehren ihre Einsatzbereitschaft und ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt haben. Landrat Sebastian Gruber gratulierte ebenfalls zum 150-jährigen Gründungsfest. Die Freiwillige Feuerwehr Schönberg sei ein fester Bestandteil der Region, sowohl was den Schutzauftrag der Feuerwehr betreffe als auch den sozialen und kulturellen Auftrag. Anschließend wurden die Bänder geweiht, die die Stifter anlässlich des Gründungsfestes an die Fahne hängten.

Nach dem Gottesdienst hatte der Himmel alle Schleusen geöffnet. So kürzten die Organisatoren den geplanten Festzug ab und alle Gäste zogen auf dem schnellsten Weg in das Festzelt. Doch sogar hier ließ das Wetter die Schönberger Feuerwehr noch nicht aus. Blitzschlag sorgte in der für das Mittagessen zuständigen Metzgerei für Stromausfall. Doch dank eines Notstromaggregates konnte das Essen mit nur kleiner Verspätung geliefert und ausgeteilt werden. Bei gemütlichen Gesprächen klangen die Jubiläumsfeierlichkeiten aus.

Begonnen hatte man bereits tags zuvor mit einer umfangreichen Geräteschau auf dem Festplatz. Die Bevölkerung hatte die Möglichkeit, die neuesten Feuerwehrfahrzeuge der Region in Augenschein zu nehmen und die Feuerwehrleute dazu zu befragen. Vertreten war auch der Rettungsdienst mit einem Intensivretter. Das Spezialfahrzeug ermöglicht Fahrten bis zu 1500 Kilometer, während dessen der Patient intensivmedizinisch betreut werden kann. Auch das Technische Hilfswerk stellte einen modernen Rüstwagen aus, der schnell und flexibel für verschiedene Katastrophenszenarien ausgerüstet werden kann. Die Feuerwehr Regen demonstrierte den Wasserwerfer ihres Tanklöschfahrzeuges. Dieser kann das Wasser bis zu 70 Meter weit werfen. Die fast 5000 Liter in seinem Tank sind dann in etwa 1,5 Minuten aufgebraucht. Die Jugendfeuerwehr Schönberg hatte ein Übungshaus aufgebaut. Dabei versuchten sich hauptsächlich die Kinder darin, mit einer Pumpspitze auf das Haus zu spritzen. Spektakulär waren die Vorführungen. Von der großen Drehleiter der Feuerwehr Grafenau ließ man eine lebensgroße Puppe auf das Höhenrettungskissen stürzen. Oder man zeigte, wie eine erhitze Spraydose mit lautem Knall explodieren kann. Zum Nachdenken brachte auch die Demonstration eines überhitzten Topfes mit Fett. Nur wenig Wasser in das heiße Fett geschüttet, hatte einen über zwei Meter großen Feuerball zur Folge. Gemeinsam mit der Feuerwehr Grafenau zeigte die Schönberger Wehr, wie nach einem Unfall zwei Autos mit den Rettungsscheren so zerlegt wurden, dass eine Bergung der Insassen möglich war. Kommandant Walter Süß erläuterte dies fachkundig einem sehr interessierten Publikum.

Am Abend des Samstages war dann Party angesagt. Die Band „Keep Cool“ rockte das Zelt. Nach einem etwas ruhigen Beginn, standen die die Gäste begeistert auf den Bänken und feierten bis spät in die Nacht.

 

 

Quelle: http://markt-schoenberg.de

 


Jugendübung

<04.06.2016 11:45 Uhr>

Auf Einladung der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach a. d. Pegnitz, fand am Donnerstag, den 2. Juni 2016 eine gemeinsame Übung der beiden Jugendfeuerwehren Röthenbach und Schönberg statt.
Zusammen simulierte man einen Verkehrsunfall, bei dem die Jugendlichen mit einem Löschzug Rettung anrückten. Sie übten hierbei die Verkehrsabsicherung und die Vorgehensweise bei einem Verkehrsunfall.
Nachdem dieser Teil der Übung abgeschlossen war, wurde ein Brand nachgestellt, zu dem die beiden Jugendgruppen gemeinsam mit einem Löschzug Brand ausrückten. Dabei haben die Trupps die Brandbekämpfung durchgeführt.

Diese gemeinsame Übung war für beide Jugendgruppen ein besonderes Erlebnis. Dafür bedanken wir uns bei der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach herzlichst.


 



Patenbitten der Feuerwehren aus Schönberg

Am 3. Oktober fand für die Freiwilligen Feuerwehren Schönberg a. d.Pegnitz und Schönberg bay. Wald eine besonderes Treffen statt.

Die Freiwillige Feuerwehr Schönberg bay. Wald bat unsere Feuerwehr, die Patenschaft für ihren Verein weiterhin zu übernehmen.

Um für das geplante Jubiläumsfest 2016 im bayerischen Wald die Patenschaft aufzufrischen, organisierte unsere Feuerwehr ein gemeinsamen Abend im „Voin-Stodl“ um herauszufinden, ob die Patenschaft weitergeführt werden kann. Dies wurde durch kleine, lustige Aufgaben herausgefunden, welche sich die Verwaltung ausgedacht hatte.

Nachdem der Bus am schönberger Dorfplatz einfuhr, begann der Posaunenchor zu spielen und die Patenfeuerwehr wurde herzlichst in Empfang genommen.

Anschließend folgte eine kurze Begrüßung der Ehrengäste durch unseren Kommandanten Georg Prögel sowie dem Vorstand Sebastian Brandl. Nach einer kurzen Verschnaufpause nach der Anreise stellten sich alle Personen in Form eines Zuges auf, um so gemeinsam, angeführt durch den Posaunenchor, in Richtung „Voin-Stodl“ zu marschieren. Dort angekommen begrüßte die Feuerwehr Schönberg Peg. den Patenverein mit einem selbst umgeschriebenen Lied, welches durch den Posaunenchor begleitet wurde.

Als die Begrüßung vor dem Stodl abgeschlossen war, gingen alle gemeinsam hinein um sich einen Platz zu suchen und etwas zu trinken.

Nach dem Essen begann der Abend mit einigen Grußworten der Ehrengästen.

Sebastian Brandl begann das eigentliche Patenbitten durch einen offiziellen Teil welcher anschließend durch die besagten Aufgaben untermalt wurde.

Es waren Aufgaben, bei denen verschiedene Teilnehmer entweder Reaktion zeigen, eine spezielle Atemschutzausrüstung in Betrieb nehmen, einen besonderen Bierkrug leeren, eine Scheibe Holz absägen, Luftballons zum platzen bringen oder sich blind füttern lassen mussten.

Nachdem auch die Aufgaben geschafft waren, konnte einem gemütlichen Abend nichts mehr im Wege stehen.

Nach vielen guten Gesprächen, unterhaltsamer Musik und einem sehr gelungenen Abend machte sich die Freiwillige Feuerwehr Schönberg bay. Wald auf den Weg nach Hause.


 

Die Freiwillige Feuerwehr Schönberg an der Pegnitz bedankt sich bei allen, welche zu einem guten Gelingen des Abends beigetragen haben und freut sich auf das Jubiläumsfest 2016 im bayerischen Wald!



 

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